Geschichte der Feuerwehr Billigheim
Die Geschichte der Billigheimer Feuerwehr geht auf den Anfang des 19. Jahrhunderts zurück.Die Wehr wurde, wie damals üblich,als Pflichtfeuerwehr gegründet.
Am 20.Dezember 1855 erhält die Gemeinde von der Fa. Carl Metz,Feuerlöschgerätefabrik in Karlsruhe,eine neue Landspritze.Somit sind in Billigheim 2 Spritzen vorhanden.
1863 erläßt das Bürgermeisteramt ortspolizeiliche Vorschriften,in der auch die Feuerlöschordnung beinhaltet ist.
1865 beschließt der Gemeinderat nach Weisung durch das königliche Bezirksamt die Erweiterung der an die Simultankirche angebaute Feuerspritzenremise.
1923 schafft die Gemeinde ein MINIMAX-Löschgerät an.Ein Vorläufer des heutigen Feuerlöschers.
1940 wird aus “Kommandant” das Wort “Wehrführer”.Während man so Freiwilligkeit dokumentiert,wurden die Wehrmänner zum Dienst befohlen.Über den 2.Weltkrieg wird Jakob Moser Wehrführer.Nach dem Krieg zieht die Wehr aus dem Provisorium im Zehnthof in das Gemeindehaus um.
1946 wird Jakob Müller neuer Wehrführer.
1953 gehen die ersten Feuerwehrkameraden zur Ausbildung in die Landesfeuerwehrschule nach Kirchheimbolanden.
1954 wird die neue Balcke-Tragkraftspritze in Dienst gestellt.Fritz Kost fungiert mit seinem Lkw als Fahrer der Feuerwehr.1958 wird das erste Tragkraftspritzenfahrzeug in Dienst gestellt.
1961 scheidet Jakob Müller nach 48 Dienstjahren mit dem Erhalt der goldenen Ehrennadel aus dem aktiven Dienst.Neuer Wehrführer wird Rudi Hauck.
1965 gibt Rudi Hauck die Führung an Heinrich Wind ab.
1976 kommt es zum Führungswechsel bei der Wehr;neuer Chef wird Günther Hauck,sein Stellvertreter heißt Erich Kiefer,zum Geräteverwalter wird Werner Trapp bestimmt.
1986 übergibt der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Landau-Land,Edwin Wenner,der Wehr ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug sowie ein Tanklöschfahrzeug.Auf Initiative des Wehrführers Günther Hauck ein Mannschaftstransportwagen angeschafft.
“Wenn es brennt in deinem Haus,schaust du nach Gott und der Feuerwehr aus.Ist gelöscht das Flammenmeer,vergißt du Gott und die Feuerwehr.”Mit diesen Versen beginnt der neue Wehrleiter Werner Trapp sein Amt.
Geschichte der Feuerwehr Ingenheim-Appenhofen
Laut Eintrag im Protokollbuch der Feuerwehr Ingenheim, das glücklicherweise die Wirren des zweiten Weltkrieges überstanden hat, wurde durch Gemeinderatsbeschluß vom 12.2.1870 erstmals ein Zuschuß an die Freiwillige Feuerwehr gewährt. Somit gilt das Jahr 1870 offiziell als Gründungsjahr der Feuerwehr Ingenheim. Am 17.April 1876 wurde durch Beschluß des Gemeinderats die Freiwillige Feuerwehr in eine Pflichtfeuerwehr umgewandelt. Die durchschnittliche Stärke der Feuerwehr betrug damals 190 Mann. Eine erste, damalig vorgeschriebene Jahresversammlung, fand am 18. April 1888 statt.Am 14. Mai 1933 fand in Ingenheim die 57.Jahresversammlung des Bezirksfeuerwehrverbandes statt. Sie wurde festlich begangen. Am 14. März 1939 haben sämtliche Feuerwehrmänner durch ihre Unterschrift die Zustimmung erteilt, daß die Pflichtfeuerwehr in eine Freiwillige Feuerwehr umbenannt wird.Nach dem zweiten Weltkrieg wurde die Wiederaufstellung der Freiwilligen Feuerwehr durch Erlaß des Oberregierungspräsidenten vom 5.3.1946 angeordnet. Es wurde aus dem Nichts aufgebaut.Dank tatkräftiger Unterstützung des damaligen Bürgermeisters Kummler wurde ein Tragkraftspritzenfahrzeug angeschafft.Um die Einsatzfähigkeit der Wehr zu erhöhen, wurde zusätzlich schwerer Atemschutz bewilligt. Die Einsatzfreudigkeit der Wehr wurde durch die Teilnahme an verschiedenen Kreisfeuerwehrwettkämpfen und außerörtlichen Großübungen unter Beweis gestellt.
Die Feuerwehr Appenhofen wurde im September 1880 laut Eintrag im Protokollbuch gegründet. Der erste Kommandant war Friedrich Pfister.Adjutant war Jakob Kuntz.I.Spritzenmeister war Friedrich Wagner. Die Stärke der Wehr betrug damals 46 Mann. Die erste Übung fand am 10.Oktober 1880 morgens um 8 Uhr statt. Desweiteren werden in den vorhandenen Unterlagen noch verschiedene Generalversammlungen aufgeführt, die in den Jahren bis zum Ausbruch des zweiten Weltkrieges stattfanden. Andere Unterlagen sind in den Wirren des zweiten Weltkrieges verschwunden.
Am 9. November 1974 trafen sich die Feuerwehrleute aus Appenhofen und Ingenheim mit dem damaligen Ortsbürgermeister Heil im Gasthaus “Rebstöckel” in Appenhofen. Der Grund dieser Zusammenkunft war die Zusammenlegung der beiden Ortsfeuerwehren. Nach einer sehr offen geführten Aussprache fand eine positive Abstimmung statt. Aus der sich anschließenden Wahl ging als Wehrführer Willi Fücks und als Stellvertreter Bernhard Jantzer hervor. Anfang des Jahres 1987 trat der langjährige Wehrführer Fücks ab, und Überließ sein Amt seinem Stellvertreter Jantzer. Als neuer Stellvertreter wurde Gernot Müller gewählt. Willi Fücks trat nach über 40jähriger Dienstzeit ins zweite Glied zurück. Aufgrund seiner Verdienste wurde er zum Ehrenwehrführer ernannt. Um die Feuerwehr auch in Zukunft tatkräftig zu unterstützen und zu fördern, wurde 1988 der Feuerwehrförderkreis “ St. Florian “ gegründet.
Geschichte der Feuerwehr Mühlhofen
Laut Geschichtsbücher ist das Gründungsjahr der Feuerwehr Mühlhofen, 1870. Anfangs war die Feuerwehr eine Pflicht-Feuerwehr die sich mit den Jahren zu einer Freiwilligen Feuerwehr umwandelte. Die Mannschaft der Feuerwehr Mühlhofen wurde in 4 Gruppen eingeteilt.Folgende Gliederung wurde vorgenommen:
-Steigermannschaft
-Spritzenmannschaft
-Wassermannschaft
-Ordnungsmannschaft
Zusammenschluss der Ortswehren
Im Jahre 1990 wurde ein neues Kapitel in der Brandschutzgeschichte der Gemeinde Billigheim-Ingenheim geschrieben. Die Wehren der Ortsteile Billigheim, Ingenheim-Appenhofen und Mühlhofen wurden zu einer Feuerwehr zusammen geschlossen. Das neu erbaute Feuerwehrgerätehaus fand seinen Standort im Ortsteil Billigheim. Am 12.01.1991 wurde der erste Wehrführer der neu gegründeten Feuerwehr gewählt. Gewählt wurde Hans Gütermann, der vorher Wehrführer der FF Mühlhofen war. Ihm zur Seite standen 3 Stellvertreter. Aus jedem Ortsteil ein Vertreter. Im Jahre 1991 wurde auch die Alarmierung der Wehr verbessert, es wurden die ersten Funkmeldeempfänger angeschafft. Dadurch wurde eine bessere Einsatzbereitschaft in der Gemeinde geschaffen. Am 20.03.1993 stand eine neue Wahl an. Nachdem Wehrführer Hans Gütermann den Wunsch äußerte sein Amt niederlegen zu wollen, fand an diesem Tag, eine neue Wahl statt. Gewählt wurde Roland Reisert. Am 03.04.1993 übergibt Hans Gütermann seinem Nachfolger, eine intakte und harmonische Wehr Billigheim-Ingenheim. Aus 3 Stellvertretern wurde einer. Edmund Lehmann nahm das Amt des stellv.Wehrführers an. Am Samstag den 12.4.2008 endete die Ära von Roland Reisert als Wehrführer der FF Billigheim-Ingenheim. Nach 15 Jahren gab er die Führung an eine neue und jüngere Führungscrew weiter. Roland Reisert bleibt der Wehr weiterhin erhalten. Zum neuen Wehrführer wurde Stefan Kaiser und zu seinem Stellvertreter Nicola Krämer gewählt. Die aktuelle Führungscrew ist zur Zeit Wehrführer Stefan Kaiser und sein Stellverteter Nicola Krämer. Desweiteren wechselte auch der Fuhrpark der FF Billigheim-Ingenheim. Als Neubeschaffungen standen mit den Jahren ein RW 1, TLF 16/25 und ein MZF an. Auch am Feuerwehrgerätehaus waren Umbauarbeiten notwendig. Es wurde eine Einsatzzentrale und eine Atemschutzwerkstatt im Gerätehaus untergebracht. Über die Jahre gesehen wird die Feuerwehr Billigheim-Ingenheim noch viele Kapitel für ihr Geschichtsbuch schreiben.



